Das Urteilchen, Primärteilchen und Sekundärteilchen und die Folgen. Überlegungen zur Grand Unified Theory
Sonntag, 22. Mai 2011 15:39
Ich postuliere:
es existiert als Basis, als kleinstes, erstes und ältestes Teilchen des Universums ein Urteilchen, das durch die Abwesenheit aller Eigenschaften definiert ist. (Hierbei benutze ich das Wort “Teilchen” im Bewusstsein dessen, dass es sich nicht um ein Teilchen im Sinne des Wortes handelt, sondern um Teilchen in Umgebungen weit unterhalb des Planckraumes.)
Dieses Urteilchen hat keine Eigenschaft und insbesondere dadurch auch keine Kausalität. Ein Umfeld in dem es ausschließlich derartige Urteilchen gibt, ist ein Protouniversum, in dem es keine Zeit, keinen Raum, keine Materie, keine Energie, in der es nichts gibt.
Der Beginn des Universums ist dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Anzahl von Urteilchen eine Eigenschaft auftrifft: Kausalität. Urteilchen plus Kausalität ergeben ein so von mir benanntes Primärteilchen.
Primärteilchen können aus verschiedenen Anteilen Urteilchen und Kausalität bestehen.
Derartiges unterschiedliche Primärteilchen bilden Sekundärteilchen, die die kleinsten Elemente der Eigenschaften und Kennzeichen des Universums sind: sie sind die Basis von Zeit, von Energie, Masse, Raum, Gravitation etc, sowie von Wechselwirkungen aller Art.
Nicht alle durch Kombinationen von Urteilchen, Kausalitäten, Primär- und Sekundärteilchen entstehenden bzw entstandenen Einheiten treten miteieinander in gleiche Wechselwirkung. Je nach Ähnlichkeit oder noch zu erforschenden Voraussetzungen treten die Ur- Primär- und Sekundärteilchen sowie die aus ihnen hervorgegangenen Verbindungen in unterschiedliche Wechselwirkungen miteinander. Dies kann von sehr starker bis zu nicht vorhandener Wechselwirkung reichen. Daraus folgt, dass es unter anderem auch Materie, Energie, Raum und Zeit etc geben muss, die nicht in Wechselwirkung mit von uns direkt beobachtbarer Materie, Energie, Raum oder Zeit etc steht.
Ebenfalls muss es freie Urteilchen, freie Kausalität, sowie freie Primär- und Sekundärteilchen geben. Auch muss es Zusammenballungen geben, die in sich wechselwirken, aber nach außen hin nicht wechselwirken.
Denkbar sind Phänomene, die von uns unter Umständen beobachtbar sind und in keiner bisher erklärbaren Kausalität zu bekannten Naturgesetzen stehen.
Es muss Zeit ohne Energie oder Masse oder Raum geben, Masse ohne Zeit aber mit Raum, Masse mit Zeit aber ohne Raum, die Kombinationsmöglichkeiten von Urteilchen und Kausalität sowie von Primär- und Sekundärteilchen ist schier grenzenlos.
Hier deutet sich u.a. auch eine Erklärung der dunklen Materie und der dunklen Energie an.
Ergänzend wäre noch anzumerken, dass diese Überlegungen einen sehr erheblichen Schritt zur “Grand Unified Theory” oder zur “TOE” sein dürften.
Anders als Stringtheorie oder auch Loop-Quantengravitation bewegen wir uns bei meinen obigen Überlegungen innerhalb dessen, was experimentell beweisbar ist und klare Voraussagen ermöglicht.
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